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Platzreife – die 8 häufigsten Fragen

Du hast Dich für den Golfsport begeistert und willst nun endlich die Platzreife erlangen? Der Theorieteil ist ein zumeist 30-Fragen-Multiple-Choice-Test und betrifft die Bereiche zum Verhalten auf dem Platz. Beim Praxisteil wirst Du mit dem Golflehrer bzw. dem Pro eine 9-Loch-Runde spielen. Hier musst Du zeigen, ob Du die Golfregeln nebst Etikett einhältst und dies unter Vorgabe einer bestimmten Schlaganzahl. 

1. Warum musst Du die Platzreife erwerben?

PlatzreifeDie Platzreife muss von jedem Golfer erworben werden, um sich auf dem Golfplatz bewegen zu können und diesen zu nutzen. Am besten ist es, wenn Du vor der Prüfung, einen Platzreifekurs bei Deinem gewählten Golfclub absolvierst. Die meisten Golfclubs bieten diese Kurse für den Erwerb der Platzreife an und bereiten Ihre Golfschüler bestens auf die Anforderung der Prüfung der Golfer vor.

Dein Golflehrer lehrt Dich Schritt für Schritt das Einmaleins der Golfer, sowohl alles Wissenswerte für den theoretischen Teil wie auch für den praktischen Teil Deiner Platzreifeprüfung. Dein Golflehrer wird in dieser Situation auch Golf Pro genannt, Du wechselst diesen in der Regel während des Kurses nicht und er wird Dich bis zum Bestehen Deiner Platzreife begleiten. Er steht Dir mit Rat und Tat zur Seite, lehrt Dich sämtliche benötigten Techniken die Du, für das Golf spielen kennen musst und bereitet Dich optimal vor.

2. Was für Übungseinheiten kommen bei dem Golfkurs für den Erwerb der Platzreife auf mich zu?

Der Platzreifekurs wird in der Regel von der Mehrheit der Golfclubs in verschiedene Einheiten eingeteilt. Zumeist sind diese in bis zu 8 unterschiedliche Einheiten eingeteilt. Innerhalb dieser Kurseinheiten werden verschiedene Themengebiete abgehandelt. Als Teilnehmer des Platzreifekurses lernst Du die allgemeinen Begebenheiten des Golfspiels kennen und die Grundbegriffe zum Thema Putten sowie Chippen.

Du lernst alles über das Pitchen und dem langen Spiel. Dir werden auch die verschiedenen Varianten der Bunkerschläge gezeigt und wie Du Dich auf dem Golfplatz verhalten solltest. Selbstverständlich erhältst Du auch Theorieübungsstunden direkt auf dem Platz. In einer weiteren Einheit erfährst Du alles Wissenswerte über das Regelwerk auf dem Platz, was es mit der Etikette auf sich hat und wie Du diese korrekt anwendest. In aller Regel werden stets Kursunterlagen ausgehändigt, mit denen Du zu Hause die Lektionen in Ruhe wiederholen kannst. 

Platzreife
3. Was hat Golfen und die Platzreife mit Etikette zu tun?

Die Etikette macht beim Golfen den Unterschied. Denn neben den Regeln wird Dir auch näher gelegt, wie Du Dich auf dem Platz zu Verhalten hast. Darüber hinaus kommt es bei der Etikette auch auf den Kleidungsstil an. Der Übungskurs um die Platzreife zu erhalten, beschäftigt sich genau mit dieser Thematik. Das Wichtigste ist diese Regeln zielgenau anwenden zu können. Weitere Regeln der Etikette besagen, dass Du Dich während eine andere Person abschlägt, stets ruhig zu verhalten hast. Weiterhin wirst Du schnell bemerken, dass Ordnung auf dem Golfplatz die halbe Miete ist.

Pitch Marken müssen auf dem Feld mit einer extra dafür vorgesehenen Gabel ausgebessert werden und vom Boden getrennte Grasstücke, Divots genannt, müssen wieder festgetreten werden. Die Etikette gibt auch eine Kleiderordnung vor. Nicht zu leger sollte es sein, ein Poloshirt, eine schicke Hose aus Stoff sowie ein gutes Schuhwerk. 

4. Wie bereite ich mich am besten auf den Theorieteil zur Prüfung der Platzreife vor?

Wie Du sicherlich weißt, lernt jeder Mensch anders und auf seine ganz eigene Art und Weise. Doch gerade für den Theorieteil der Prüfung zum Erhalt der Platzreife gibt es viele Möglichkeiten zum Üben. Zum einen erhältst Du in aller Regel Schulungsmaterial bzw. Kursmaterial von Deinem Golfclub, bei welchem Du Deinen Platzreifekurs absolvierst. Vielen ist das Schnöde blättern in einem Buch oder in einem Ordner zu langweilig. Für diese Personen gibt es ein vielfältiges Angebot im Internet, um sich auf die Multiple-Choice-Fragen vorzubereiten.

Einige Anbieter haben Ihr Angebot so aufgebaut, dass eine Frage gestellt wird und Du eine davon auswählst und am Ende über die Lösung sowie Deinen Kenntnisstand informiert wirst. Die virtuelle Prüfung ist so nah wie möglich an der Realität gehalten und enthält Fragen zur Etikette, zum Regelwerk und dem Allgemeinwissen zur Thematik des Golfens. 

5. Wie bereite ich mich am besten auf den Praxisteil zur Prüfung der Platzreife vor?

PlatzreifeDie praktische Prüfung bildet den letzten Teil zum Erlangen der Platzreife. Sicherlich ist es von Vorteil, wenn Du so viel wie möglich mit Deinem Golfschläger und dem Golfball übst. Doch dies ist leicht gesagt! Damit am Tag der Entscheidung nichts mehr schief gehen kann, solltest Du unbedingt Extraeinheiten auf einem Übungsgelände mit in Deine Prüfungsvorbereitungsphase mit einplanen. Nutze in jedem Fall das Wissen und die Erfahrung Deines Golf Pro und vereinbare daher zusätzliche Übungsstunden.

Damit sich während der praktischen Prüfung zur Platzreife keine Fehler einschleichen, ist es enorm wichtig die teils komplexen Bewegungen, welche zum Golfen notwendig sind, genauestens zu beherrschen. Eine optimale Vorbereitung ist auf dem Putting- und Chippinggreen sowie der Driving Range möglich. Am einfachsten und einprägsamsten ist es, wenn Du alle Übungen die Du Dir bereits angeeignet hast immer und immer wieder durchführst. 

6. Welche unterschiedlichen Schlagarten gibt es und spielen sie für die Platzreife eine Rolle?

Der erste Schlag heißt in der Golfersprache Drive. Der Fairway Schlag wird am häufigsten auf dem kurzen Rasen verwendet. Der Pitch Schlag hat seine Bezeichnung aus dem englischen und bedeutet werfen. Er wird als Annäherungsschlag bezeichnet. Beim Pitchen entstehen oft unschöne Stellen im Rasen, welche auszubessern sind. Der kurze Schlag wird beim Golfen als Lob bezeichnet. Der Lob ist nicht nur kurz, sondern charakterisiert sich vor allem mit einer steilen Kurve während des Fluges.

Das wichtigste beim Lob ist, dass der Golfball sofort nach der Landung zum Stillstand kommt. Kurz und flach. Das ist der Schlag mit der Bezeichnung Chip. Der Chip ist ein Annäherungsschlag auf dem Rasen. Beim Putt geht es ums Rollen. Der Golfball darf beim Putten nicht fliegen, sondern lediglich rollen. Dein Wissensstand um die unterschiedlichen Schlagarten ist für den Erhalt Deiner Platzreife wichtig. 

7. Die Platzreife erfolgreich gemeistert und nun?

PlatzreifeNachdem Du den theoretischen und den praktischen Teil der Golfprüfung erfolgreich absolviert hast, erhältst Du die Platzreife. Glückwunsch! Du hast nun offiziell nachgewiesen, dass Du Golf spielen kannst. Mit dem Erhalt der Platzreife ist es Dir nun möglich, den gesamten Golfplatz zu nutzen. Bevor Du dies tust, überlege Dir in Zuge dessen, wie Du mit einer Mitgliedschaft verfahren möchtest.

Vor 2017 wies die Platzreife Dein Handicap aus. Seit 2017 erhältst Du es erst mit einem Ergebnis bei einem Turnier. Dort kannst Du Dein Handicap auch verbessern bzw. es steigern. Bevor Du Dein neues Hobby so richtig angehst bedenke, dass Du Dir die richtige Ausrüstung zulegst. Denke auch an die übliche Kleidungsetikette.

Üben ist alles. Selbst nachdem Du die Platzreife hast, solltest Du einzelne Übungseinheiten nicht vernachlässigen. Hier kannst Du Dich nach wie vor in erfahrene Hände begeben und von einem Golf Pro unterstützen lassen.

8. Was ist ein Handicap und warum erhalte ich dies erst nach dem Erhalt der Platzreife?

Das Handicap sagt beim Golf viel über Dich als Golfer aus. Das Handicap ist zwar nur eine Kennzahl, sie gibt den anderen Golfern aber Auskunft darüber, wie hoch Dein Potenzial ist. Während Deiner praktischen Prüfung zum Erlangen der Platzreifeerspielst Du Dir bei herausragenden Leistungen bereits Deine Handicap Kennzahl.

Ohne eine Handicap Kennzahl kannst Du nur auf öffentlichen Plätzen golfen. Andere Plätze weisen oft eine Handicapbeschränkung aus. Die Platzreife ist wie der Führerschein fürs Autofahren.

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  • […] gesamte Welt verteilt. Doch damit Du so richtig loslegen kannst, solltest Du Dir erst einmal die Golfregeln gut einprägen. Aber keine Angst. Sie sind für den Anfänger zwar zuerst etwas kompliziert, aber […]

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