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Zeichnen lernen 

Wenn Du die Zeichnungen von großen Künstlern betrachtest, fühlst Du Dich vielleicht davon inspiriert, es selbst zu versuchen. Mit ein paar Grundlagen gelingt es Dir, das Zeichnen allmählich zu erlernen. Dabei helfen Dir Einsteigerkurse und Tipps, die Du im Internet oder bei Kursen erfährst. Hier erfährst Du mehr über die Grundlagen zum Zeichnen und bekommst Lust darauf, Dein eigenes Talent auszuprobieren.

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Zeichnen lernen und kreativ werden

Was willst Du zeichnen?

Motive

Zeichnen lernenVielleicht hast Du schon als Kind gerne Skizzen angefertigt oder Bilder abgemalt. Dann hast Du keine Probleme damit, überall in Deiner Umgebung ein Motiv zu finden. Eine Pflanze, eine Vase oder eine Landschaft: Nichts ist vor Dir sicher. Wenn Du bereits etwas weiter bist, kannst Du Dich mit der Bildkomposition und anderen Details befassen. Bei den Grundlagen geht es jedoch erst einmal um die möglichst naturgetreue Darstellung.


Formen und Schatten

Einfache Objekte machen den Anfang. Kreise, Rechtecke und andere simple Formen helfen Dir dabei, das Spiel von Licht, Schatten und Perspektive zu erlernen. Mit einer Schraffur im unteren Bereich, die den Schatten andeutet, sieht der Kreis wie eine dreidimensionale Kugel aus. Wenn sich die verschiedenen Formen überlappen, bilden sich daraus neue Figuren. Sie türmen sich zu einem surrealen Haus oder einem Gebirge auf.
Naive Zeichnungen ohne Schattierungen erinnern an die Bilder von Kindern, können aber ebenfalls eine besondere Wirkung haben. Hier geht es mehr um die richtigen Proportionen.

Vom Groben zum Feinen

Grobe Formen

Zeichnen lernenAm Anfang geht es beim Zeichnen darum, die groben Formen zu erfassen und auf das Papier zu bringen. Viele Anfänger machen den Fehler, dass sie viel Feinarbeit in die Kleinigkeiten stecken. Diese lenken Dich jedoch vom eigentlichen Thema ab. Betrachte lieber die großen Formen des Motivs und übertrage diese mit dem Bleistift auf das Zeichenblatt.

Die Details

Wenn Du ein Gesicht zeichnest, beginnst Du also nicht mit den Augen oder dem Mund. Stattdessen schaffst Du erst einmal den Rahmen, also die Gesichtsform, und gehst erst später dazu über, die Details anzudeuten und dann genauer zu zeichnen.
Beim Zeichnen von Menschen oder Tieren ist es sinnvoll, zunächst die Proportionen festzulegen. So setzt sich das Bild allmählich zusammen. Diese sorgfältige Arbeitsweise sorgt für ein realistisches Ergebnis.

Zeichnen lernen heißt sehen lernen

Grundvoraussetzung

Zeichnen lernenVor dem Zeichnen und Malen kommt das richtige Sehen. Du musst also lernen, die grundlegenden Proportionen und die Details zu betrachten. Durch das Einprägen des Motivs machst Du Dir bewusst, wie Deine Zeichnung aussehen soll. Gute Künstler verstehen die Physiologie ihrer Motive und erkennen das Besondere. Wenn Dir das gelingt, verfügst Du über die Grundvoraussetzung zum Zeichnen. Mit dieser Verinnerlichung kannst Du das gewünschte Motiv auf dem Papier festhalten und eine bestimmte Ausstrahlung erzeugen.

Motive entdecken

Ob Du ein Stillleben oder eine Landschaft zeichnest, wenn Du den besonderen Blick des Zeichners entwickelst, wirst Du bald überall Motive entdecken. Beim Spaziergang, während der Bahnfahrt oder in der Mittagspause – dieses Gesicht dort drüben, der alte Baum oder das kleine Mäuerchen wirken auf einmal so malerisch und möchten unbedingt von Dir gezeichnet werden.

Mit Hilfslinien zeichnen

Fluchtlinien 

Gerade für Anfänger ist es sinnvoll, mit Hilfslinien zu arbeiten. Vor allem, wenn Du Häuser oder andere architektonische Objekte zeichnen möchtest, sind Fluchtlinien sehr nützlich. Sie sorgen für die stimmige Geometrie und geben Dir eine gute Orientierung.
Auch die Linien in der Natur unterstützen Dich beim Bildaufbau und bei der ersten Skizze. Ein waagerechter Strich bildet den Horizont, die zusammenlaufenden Linien von vorne nach hinten deuten die Straße an.

Rastermethode

Wenn Du eine Vorlage abzeichnest, bietet sich die Rastermethode an. Diese kommt nicht nur bei Vergrößerungen zum Einsatz, sondern hilft Dir auch bei anderen Zeichenübungen.

Das Zeichenmaterial

Hauptsache Beginnen

 Zeichnen Einige Anfänger möchten gleich mit hochwertigen Bleistiften auf edlem Papier zeichnen. Wichtiger ist jedoch erst einmal, dass Du überhaupt zum Stift greifst und Freude am Skizzieren hast. Das kannst Du auch bei Kindern beobachten: Sie zeichnen im Notfall mit Kuli auf Papierservietten oder mit einem stumpfen Bleistift auf Pappe.

Langsam anspruchsvoller werden

Ein teurer Stift verbessert Deine Kunstwerke nicht und macht die Linien auch nicht gerader. Dennoch solltest Du mit dem Zubehör vernünftig zeichnen können. Für den Einstieg reichen ein normaler Bleistift und Druckerpapier meistens noch aus. Wenn Du anspruchsvoller wirst (oder bist), lohnt sich ein hochwertiger Zeichenblock mit einer Papierqualität von 120 g/m². Dieses feste Papier hat eine stärkere Struktur, welche die Zeichnungen besser hervortreten lässt.

Der richtige Bleistift

BleistiftWelcher Bleistift der richtige ist, hängt von Deiner Art zu zeichnen ab. Diese kennst Du als Einsteiger noch nicht. Für den Anfang bieten sich mittlere Bleistiftstärken wie HB an. Feine, harte Bleistifte gehen bis zur Härte H9, analog dazu gibt es weiche Stifte bis zu B9. Für deutliche Konturen verwendest Du einen harten Bleistift, während sich die weichen Bleistifte für Schraffuren und zum Weichzeichnen eignen.

Zubehör

Radieren kann abhängig von der Stifthärte Spuren hinterlassen. Darum solltest Du damit vorsichtig sein. Zudem brauchst Du natürlich einen anständigen Anspitzer.

Weitere Tipps für Zeichen-Anfänger

Zeitlicher Aspekt

Wie bei vielen anderen neuen Hobbys heißt es auch beim Zeichnen: Nicht übertreiben, sondern regelmäßig kurze Übungen durchführen. Ein paar Stunden lang an einer Zeichnung sitzen, damit überanstrengst Du Dein Handgelenk und fühlst Dich auch geistig erschöpft. Besser ist es, täglich ein paar Minuten lang zu zeichnen – eine Viertelstunde reicht schon aus.

 

Vergleiche und Vorbilder

Vergleiche mit anderen Anfängern oder Fortgeschrittenen bringen Dich übrigens nicht weiter. Denk lieber an den Spaß beim Zeichnen und such Dir Deine eigenen Motive aus. Natürlich kannst Du trotzdem Deinem Lieblingskünstler nacheifern, doch er sollte Dir nur als Vorbild dienen und nicht zum Neidobjekt werden. So behältst Du den nötigen Freiraum, um neue Experimente durchzuführen und Deinen persönlichen Zeichenstil zu entwickeln.


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