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Hundeerziehung

Wenn Hunde noch jung sind, lassen sie sich am besten trainieren. Darum solltest Du mit der Hundeerziehung früh genug anfangen. So gewöhnt sich Dein Vierbeiner gleich daran, wer hier das Sagen hat. Damit das auch klappt, solltest Du wissen, wie Du dem Hund das ständige Bellen oder ein aggressives Verhalten austreibst -auf die sanfte aber trotzdem autoritäre Art.

Hundeerziehung - So wird dein Hund zum perfekten Begleiter

Welpenerziehung

HundeerziehungDie Hundeerziehung beginnt eigentlich mit der Welpenerziehung. Hier kommt es auf die richtige Verständigung an. Dein Hund soll lernen, sich zu benehmen, aber ohne zu viel Drill. Das gelingt Dir am besten auf spielerische Art. So stärkt sich die Bindung zwischen Dir und Deinem besten Freund, das Vertrauen wächst und das Tier findet Spaß an dem Training.

Dieses sollte simpel ausfallen, damit der Hund die grundsätzlichen Regeln erkennt. Hundeerziehung funktioniert mit Belohnungen und deutlichen Zeichen, wann etwas falsch ist. Dazu gehört auch, dass Du beim Kommandieren sicher klingst und eine autoritäre Haltung einnimmst. So weiß der Vierbeiner gleich, wer hier bestimmt. Behalte Deine Regeln bei und ändere sie nicht, nur weil Du selbst einmal in einer aggressiven oder extrem albernen Stimmung bist. Sonst kommt der Hund schon im Welpenalter durcheinander und später gibt es womöglich Probleme. Auch Hunde können launisch sein.

Welpen stubenrein

stubenreinEine der wichtigen Fragen für Hundehalter lautet: Wie bekomme ich den Welpen stubenrein? Hier heißt es: Aufpassen und erkennen, wann der junge Hund „sich lösen“ muss, wie es heißt. Wenn Du den Welpen beobachtest, erkennst Du bald die Anzeichen für sein Bedürfnis: Er dreht sich um sich selbst, wirkt hektisch oder jault leise. Dann kannst Du rechtzeitig mit ihm hinausgehen und an einen geeigneten Platz bringen. Nachdem er sich erleichtert hat, lobst Du ihn: Das bedeutet für ihn, dass er alles richtig gemacht hat. Ein kleiner Snack eignet sich übrigens sehr gut als Belohnung.

Für das Wasserlassen kannst Du auch ein spezielles Kommando geben. Dieses wird der Hund nach einer Gewöhnungsphase mit der Aktion verbinden, sodass er bald stubenrein ist.
Nachts gibt der Hund im Optimalfall eine Meldung. Außerdem kannst Du dem Welpen das Beschmutzen der Wohnung mit einem Trick abgewöhnen. Dafür braucht Dein Hund eine geschlossene Schlafbox, aus der er nicht eigenständig aussteigen kann. Hunde mögen es nicht, das eigene Nest zu beschmutzen, und melden sich mit einem Bellen, wenn sie sich lösen müssen. So kannst Du schnell reagieren und Deinem Welpen dabei helfen, stubenrein zu werden.

Eine nachträgliche Maßregelung hilft nicht, denn der Vierbeiner versteht nicht, was er falsch gemacht hat. Unangebrachte Aggressivität ist deshalb kontraproduktiv. Abhängig von der Lernfähigkeit Deines Hundes dauert es wenige Wochen oder mehrere Monate, bis er wirklich stubenrein ist.

 

Schlechte Gewohnheiten abgewöhnen

Hund zieht an der Leine

Viele Hunde neigen beim Gassigehen dazu, ständig an der Leine zu ziehen. In diesem Fall darfst Du nicht dem ersten Impuls nachgeben und selbst an der Hundeleine reißen. Ein solcher Leinenruck ist für Deinen Vierbeiner gefährlich, denn er führt womöglich zu Verspannungen im Hals oder verletzt sogar den Kehlkopf. Wenn beruhigende Worte nicht helfen, kannst Du einfach abbremsen und stehen bleiben. Im Normalfall zieht der Hund nun mit noch mehr Kraft weiter.

Bleib ruhig stehen: So erkennt er, dass sein Ziehen keinen Erfolg hat.Wenn Du Dich nicht ziehen lässt, sondern in die Gegenrichtung strebst, ist Dein Hund erst einmal verunsichert und hört mit dem Zerren auf. Falls er jedoch weiter zieht, bleibst Du erneut stehen, drehst Dich wieder um und wechselst die Richtung. Nach der Verunsicherung kommt allmählich das Verstehen: Der Hund begreift, dass er nicht der Entscheider ist, sondern Dir folgen muss.
Natürlich freut er sich über eine Belohnung, wenn er aufhört zu ziehen: Notfalls kannst Du den stetigen Zug auf der Leine auch mit einem Leckerli oder einem Clicker verhindern.

Hund beißt

hundetrainingMeistens beißen Hunde aus Aggressivität. Dann steigt das Risiko von Verletzungen, sowohl für andere Hunde als auch für Menschen. Für eine erfolgreiche Hundeerziehung ist es wichtig, die Ursache zu ergründen und die Vorgeschichte des Hundes zu kennen. So kannst Du ein individuelles Training starten und Deinen Vierbeiner vom Beißen abhalten. Jeder Hund verhält sich anders, schon bei einem Blick auf die zahlreichen Hunderassen zeigen sich charakterliche Unterschiede. Darum gelten die hier zusammengestellten Tipps der Hundeerziehung lediglich als grobe Richtlinie.

Der Grund für das Beißen liegt oft in der Vergangenheit. Wenn sich ein Missverständnis über einen längeren Zeitraum verfestigt hat, ist es besonders schwierig, den Hund umzuerziehen. Hierfür brauchst Du wahrscheinlich einen Hundetrainer.
Solange die Hundeerziehung noch nicht abgeschlossen ist, ist Sicherheit extrem wichtig: Ein Maulkorb schützt vor dem Schlimmsten. Wenn sich Dein Hund in einen anderen verbeißt oder selbst angegriffen wird, geh bloß nicht dazwischen. Wenn Du schreist, schlägst oder auf andere Weise eingreifst, werden die Hunde noch wilder.
Besser ist es, ruhig zu bleiben, auch wenn Ihr Joggern oder ängstlichen Menschen begegnet. Wenn Du Gelassenheit ausstrahlst, spürt der Hund das, und beruhigt sich auch nach einem ersten aggressiven Bellen.


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Hund bellt

Du willst Deinem Hund das Bellen abgewöhnen? Dann musst Du erst einmal herausfinden, warum er bellt. Manche Vierbeiner bellen aus Freude oder Spieltrieb, andere aus Aggressivität, Frust oder Angst. Wenn Du selbst bei Begegnungen oder bestimmten Anlässen nervös wirst, überträgt sich das auf Deinen Hund, und er beginnt zu bellen.

Um das Bellen zu bekämpfen, solltest Du dem Hund Ruhe und Sicherheit vermitteln. Wenn es an der Wohnungstür klingelt, schickst Du ihn am besten an einen Platz weiter hinten. So hat er das Gefühl, dass Du die Situation beherrschst. Bei Begegnungen draußen gibst Du ein Kommando zum Schweigen und lobst ihn, wenn er tatsächlich mit dem Bellen aufhört. So gewöhnt er sich an diese Regeln.
Manche Hunde bellen, wenn sie sich alleine fühlen. Frust und Langeweile sind hier die Auslöser. Auch dagegen kannst Du etwas tun, indem Du die Situation im Rahmen der Hundeerziehung trainierst und Belohnungen ausgibst, wenn er ruhig bleibt.

Hund knurrt

Viele Hundehalter sind der Meinung, dass ein Hund nicht knurren sollte. Du kannst Deinem Vierbeiner das Knurren mit ähnlichen abgewöhnen wie das Bellen. Doch Knurren kann ein wichtiges Warnzeichen sein und sollte deshalb nicht unbedingt verboten werden. Darum solltest Du erst einmal wissen, wo die Ursache für das grimmige Knurren liegt. Wenn es eine Warnung dafür ist, dass der Vierbeiner aggressiv wird, hat es durchaus einen Sinn: So erkennst Du die Gefahr rechtzeitig.

Wenn Dein Hund knurrt, solltest Du ihn deshalb nicht maßregeln, sondern loben. Bestimmte Situationen lassen sich trainieren, um den Vierbeiner zu beruhigen und die Aggressivität abzumildern. Bleib stehen, anstatt weiter auf den Hund zuzugehen, oder sorge dafür, dass der Auslöser entfernt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um ein lautes Radio handeln, um ein brüllendes Kind oder um ein anderes Tier.
Die Vermeidung von den typischen Knurrsituationen ist in jedem Fall sinnvoller als das Verbot, zu knurren. Für eine gute Reaktion belohnst Du Deinen Hund, und falls er zur Warnung knurrt, hat er sich ebenfalls Lob verdient.

Hund jault

Ein Hund jault oft aus Langeweile, Frust oder weil er Schmerzen hat. Wenn es einen direkten Grund wie eine Verletzung oder Erkrankung gibt, ist diese Ursache zu behandeln. Gegen das Jaulen aus Langeweile hilft eine konsequente Hundeerziehung. Du brauchst dabei Geduld und Feingefühl, vor allem, wenn Dein Hund aufgrund von Trennungsängsten winselt und jault.

Im Grunde genommen kann jeder Hund für einige Stunden alleine sein, doch Du musst ihm erst beibringen, dass diese Trennung nicht ewig dauert. Manchmal sind es böse Erfahrungen, die das Tier zum Jaulen bringen. Ebenso wie Menschen haben sie Angst, dass sie über einen langen Zeitraum einsam sind. Es hilft, wenn Du zunächst nur für kurze Zeit wegbleibst und diese Phase der Abwesenheit dann allmählich verlängerst. Beruhigende Worte vor dem Weggehen und ein Lob nach der Rückkehr sorgen dafür, dass das Jaulen allmählich verbleibt. Das schont die Nerven des Hundes und besänftigt auch die Nachbarn.

Hund bellt andere Hunde an

hund belltDas häufige Anbellen von anderen Hunden kann mehrere Ursachen haben, vom Spieltrieb über Hyperaktivität bis zu Aggressivität. Aus welchem Grund Dein Hund auch bellt, mit einer klaren Hundeerziehung und eindeutigen Worten weist Du ihn in die Schranken. Unterwegs nimmst Du ihn möglichst kurz an die Leine und wartest, bis die anderen Hunde fort sind. Ein Leckerli, wenn er ruhig bleibt, trainiert ihm eine vernünftige Haltung an.

Bellen aus Ängstlichkeit erkennst Du daran, dass sich die Hundeohren flach anlegen und der Körper eine geduckte Haltung annimmt. Hier reagierst Du am besten mit Streicheln und ruhigem Zureden. Bei aggressivem Bellen solltest Du bestimmt agieren und die Kommandos mit sicherer Stimme geben. So lenkst Du den Hund von dem anderen Tier ab und signalisierst ihm, dass er auf Dich hören muss, und der Rivale wird zur Nebensache.

Hund hört nicht

Manche Hunde scheinen nicht hören zu wollen. Doch auch die schwer erziehbaren Hunderassen benötigen eine klare Ansage. Mit logischen Regeln und einer konsequenten Hundeerziehung gelingt es Dir, die Gehorsamkeit zu trainieren. Eine gewisse Souveränität ist dabei unverzichtbar.
Eventuelle Fehler in der früheren Hundeerziehung lassen sich am besten wieder gutmachen, wenn Du sie kennst. Darum ist es einfacher, Welpen zu trainieren als ältere Hunde. Der Vierbeiner muss wissen, wann Deine Ansagen Kommandos sind, auf die er reagieren soll. Er muss Dich verstehen. Umso wichtiger ist es, dass Du die Befehle klar aussprichst. Gutes Timing und Konsequenz sind dabei enorm wichtig. Nuschelei und Widersprüche sind hingegen kontraproduktiv. Auch häufige Wiederholungen zeigen nicht die gewünschte Wirkung. Wenn Du Probleme mit der Hundeerziehung hast, solltest Du mit Deinem Hund eine Hundeschule aufsuchen.


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Negative Wesensarten ändern

Aggressiver Hund

Hund ist aggressivManche Hunde sind aggressiver als andere, was mit dem jeweiligen Schutztrieb und der Reizschwelle der Hunderassen zusammenhängt, aber auch an der früheren Hundeerziehung liegen kann. Grundsätzlich sind die Hundehalter für das Verhalten ihrer Tiere verantwortlich. Aggressives Verhalten lässt sich mit viel Ausdauer abtrainieren. Vorbedingung ist, dass Du verstehst, dass der Hund nicht „böse“ ist. Meistens ist er aus reiner Unsicherheit oder wegen Missverständnissen aggressiv.

Du solltest versuchen, die Ursachen für die Aggressivität zu ergründen. Um riskante Situationen zu vermeiden, kannst Du einen Maulkorb für Deinen Hund verwenden. Auch Deine eigene Körpersprache wirkt sich auf das Verhalten des Vierbeiners aus: Signalisiere ihm, dass Dein Wort gilt, und strahle eine ruhige Stimmung aus. Das besänftigt eine kurzfristige Aggressivität. Wenn die einfache Hundeerziehung gegen ein dauerhaft aggressives Verhalten nicht hilft, brauchst Du professionelle Hilfe vom Hundetrainer oder Hundepsychologen.

Ängstlicher Hund

ängstlichEin ängstlicher Hund neigt zu Überreaktionen bei alltäglichen Situationen und bellt oder jault schnell. Wenn Du eine erste Unsicherheit erkennst, solltest Du zuerst den Auslöser dafür finden. Dein ruhiges Verhalten wirkt sich positiv auf die Stimmung des Vierbeiners aus. Ein vermeintlich bedrohliches Objekt kannst Du mit Leckerlis zu etwas Vertrautem machen. Der Umgang mit lauten Geräuschen, beispielsweise in der Silvesternacht, kann ebenfalls mit genügend Ausdauer erlernt werden.

Bei der gezielten Hundeerziehung gegen Angst helfen Entspannung und eine sichere Körpersprache. Auch Ablenkung durch Spielzeug, Leckerlis und kleine Übungen vertreiben die Angst. Bei den beruhigenden Aktionen solltest Du Deinen Hund allerdings nicht zu auffällig beobachten oder sogar anstarren, denn auch das kann ihn verunsichern.

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