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Wandern

Wandern ist eine Form der aktiven Erholung, mit der Du was für Deine Fitness tust und die majestätische Ruhe der Natur mit beeindruckenden Panoramablicken verbinden kannst.
Die folgenden Tipps können Dir dabei helfen, das Wandern zu einem noch schönerem Erlebnis werden zu lassen. 

Wandern - 6 Tipps für gelungene aktive Erholung mit Naturgenuss

1. Finde die passende Region

Grundlegend kann man zwischen Hügellandschaften, Mittelgebirgs- und Hochgebirgswanderwegen unterscheiden. Mittelgebirge sind oft stark bewaldet – wenn Du also schroffe Felswände und spektakuläre Gipfelblicke erwartest, solltest du lieber in die Voralpen oder Hochalpen wanderngehen. In den Mittelgebirgen hingegen wirst Du mehr urwüchsige Waldlandschaften finden. Wenn Du ein Wanderanfänger bist, sind sanfte Hügellandschaften mit Steigungen von nur 200 bis 300 Metern der perfekte Einstieg. Schon nach ein paar Touren wirst Du genug Muskeln und Kondition aufgebaut haben, um auch steilere und höhere Anstiege zu meistern. Vor allem im Altmühltal, Albsteig oder Hochröhner-Wanderweg finden sich viele Wege, die für Einsteiger geeignet sind.

Die Beschaffenheit der Wege

WandernEs ist sicherlich schwerer, einen Gipfel in den Alpen zu erklimmen als auf einen Hügel zu wandern. Dennoch kann man nicht pauschal sagen, dass Wege in niedrigerer Höhenlage immer leichter sind als Wege in den Hochgebirgen. Einige Wege im Bayerischen Wald oder im Harz führen sehr steil auf schmalen Pfaden über Stock und Stein, während es z.B. in den Bayerischen Voralpen rund um Bayrischzell breite und bequeme Schotterwege gibt, die Dich recht leicht bis auf 1.500 Meter führen. Es ist daher immer empfehlenswert, sich genau über die Beschaffenheit der Wege zu informieren – mehr dazu im folgenden Punkt.

2. Kenne dein Limit

Grundlegend gibt es drei Markierungsarten für Wege im Gebirge: blau, rot und schwarz.

Blaue Wege

Blaue Wege sind die leichtesten: sie sind ausreichend breit, sodass meist zwei Wanderer nebeneinander gehen können. Oft bestehen sie aus Schotter, der auch bei Regen noch gute Trittsicherheit ermöglicht. Blaue Wege sind für Anfänger sowie Kinder und ältere Leute geeignet, da man auf ihnen generell ohne Gefahr wandern kann und sie meistens nicht besonders steil sind.

Rote Wege

Wenn Du schon etwas mehr Erfahrung hast, kannst Du auch die roten Wege gehen. Diese können stellenweise sehr schmal sein und über Wurzeln oder steinige Pfade führen. Generell musst Du trittsicher sein und passendes Schuhwerk tragen, um sicher auf solchen Wegen gehen zu können.

Schwarze Wege

Noch anspruchsvoller sind schwarz markierte Wege. Hier solltest Du wirklich nur gehen, wenn du ein erfahrener Wanderer bist, d.h. absolut trittsicher. Einige Abschnitte können sehr schmal und steil sein und Du musst manchmal klettern, um weiterzukommen.

3. Stell das Smartphone leise

WandernWandern soll vor allem der Erholung dienen, wenn Du in der Stille der Natur eine majestätische Bergkulisse genießt oder den Blick weit ins Tal schweifen lässt. Nichts stört da mehr als ein mehrmals klingelndes Telefon. Wandern bringt Körper und Seele in Einklang, weil wir uns körperlich intensiv belasten und dabei entspannen können.
Es wäre trotzdem eine überzogene Reaktion, zwecks Entspannung das Telefon gar nicht mitzunehmen. Bei Notfällen wie z.B. Stürzen kann es sein, dass Du schnell Hilfe brauchst, auf abgelegenen Wegen aber keiner da ist, der Dir zur Hilfe eilt.

4. Besorge Dir die passende Ausrüstung

Die Schuhe

Das Wichtigste sind die passenden Schuhe, denn die Füße müssen Dein ganzes Gewicht tragen und werden es Dir danken, wenn Du sie nicht durch falsches Schuhwerk überlastest. Du brauchst Wanderschuhe mit Profilgummisohle, die wenigstens 1,5-2 Zentimeter dick sein sollte. Auf Wanderwegen in Mittel- und Hochgebirgen liegen oft viele spitze Steine und die dicken Gummisohlen verhindern, dass diese durchdrücken. So kannst Du auch viel bequemer über Wurzeln gehen. Einfache Turnschuhe sind dafür nicht dick genug! Auch schon auf Wanderwegen in Hügellandschaften sind dicke Gummisohlen ein Vorteil, wenn auch nicht so zwangsläufig erforderlich wie in anderen Höhenlagen. Am Besten geht man dafür in ein Fachgeschäft, denn eine Anprobe gibt den besten Eindruck der Passgenauigkeit.

Wanderstock

Für anspruchsvolle und steile Wege wirst Du mit einem Wanderstock einen hilfreichen Begleiter finden. Auf dem Weg zum Gipfel kannst Du Dich so besser stützen und die Beinmuskeln entlasten. Auch auf dem Weg bergab ist er hilfreich und federt das Gewicht ab, sodass die Knie nicht so stark belastet werden.

 

Rucksack

Wichtig ist zudem, immer einen großen Rucksack dabei zu haben. Du musst beim Wandern viel Gepäck tragen und es kommen schnell ein paar Kilos zusammen. Daher empfiehlt es sich, einen Rucksack mit Gurt um den Brustkorb zu tragen. Das entlastet die Schultern, auf denen sonst über den ganzen Tag verteilt zu viel Gewicht lasten würde. Achte auch darauf, einen Rucksack mit Lüftungsgitter am Rücken zu tragen. Ein eng anliegender Rucksack lastet nicht nur schwer auf dem Rücken, er ist auch noch ein Schweißtreiber. Gute Wanderrucksäcke hingegen halten durch das Trenngitter den Rücken frei und belüftet.

Trinken

Und woher kommen die eben erwähnten paar Kilos? Besonders wichtig ist ausreichend Trinken dabei zu haben. Dein Körper besteht zu 70% aus Wasser, daher ist Trinken stets wichtiger als Essen! Hinzu kommt, dass Du vor allem bei steilen Aufstiegen viel schwitzen wirst und wesentlich mehr Wasser verlierst als im Normalzustand. Am besten wird Deinem Körper reines Wasser bekommen. Auf stark zuckerhaltige Getränke solltest Du lieber verzichten, weil diese den Durst nicht so gut löschen und ein paar Liter davon ohnehin nicht besonders bekömmlich sind. Und dass Du ein paar Liter trinkst, kann bei anstrengenden Wanderungen und Temperaturen über 20 Grad schnell vorkommen.

Essen

Du wirst durch die körperliche Anstrengung natürlich auch mehr Hunger verspüren als z.B. bei einem Fernsehabend. Nimm daher immer genug zu Essen mit, aber iss nicht zu viel – nichts ist hinderlicher beim Wandern als ein zu voller Bauch.

Regenkleidung


In Deinen Rucksack gehört zudem Regenkleidung. Das Wetter ist im Gebirge wechselhafter als im Flachland, Du kannst Dich kaum irgendwo unterstellen und es wäre ein großes Erkältungsrisiko, kilometerweit mit durchnässten Sachen zu wandern. Daher ist nicht nur eine Regenjacke ratsam, sondern auch eine Regenhose.

5. Sei nicht zu hektisch

WandernDurch Stress auf Arbeit und im Alltag hast Du sicherlich schon genug Hektik. Das Wandern soll dazu dienen, dieser Hektik zu entfliehen und Dir nicht noch mehr zu machen. Vielleicht wird Dir das Wandern so gut gefallen, dass Du denkst: „Jetzt will ich noch zum nächsten Aussichtspunkt“ oder „Der Gebirgssee auf 1.500 Metern Höhe reicht mir nicht, jetzt muss ich in zwei Stunden noch auf 400 Meter höher auf den Gipfel.“ Genau das wäre aber ein Fehler, denn zum Entspannen müssen wir die Natur genießen und auch mal längere Pausen einlegen, um die Blicke wirken zu lassen. Mit zu viel Hektik nehmen wir uns nicht nur die innere Ruhe, sondern vor allem Anfänger überlasten sich dann schnell und überschreiten die körperliche Grenze.

Ein bewusst langsamer Gang hilft Dir, Ruhe und Erholung zu finden. Du musst nicht den Gipfel erreichen, wenn dadurch die Zeit knapp wird. Beim Wandern ist der Weg an sich das Schönste und gute Blicke gibt es auch überall, nicht nur vom höchsten Punkt. In dem Sinne passt auch der Spruch: „Der Weg ist das Ziel.“

6. Lass doch das Auto mal stehen

Die in der Natur gefundene Erholung und Entspannung ist schnell wieder verflogen, wenn Du auf der Rückfahrt Stress hast, weil Du im Stau stehst. Es sind zwar nicht alle Wanderorte mit der Bahn zu erreichen, aber es gibt Regionen, die sehr gut auf diesem Weg erreichbar sind. Während der Fernverkehr der Deutschen Bahn tatsächlich oft verspätet ist, gilt dies kaum für den Regionalverkehr, mit dem Du in die Wanderregionen fahren kannst. 90 bis 95% aller Regionalzüge sind pünktlich! Zudem sind durch die Ländertickets Fahrten wesentlich günstiger als mit dem Fernverkehr.

Ein gutes Beispiel für Erreichbarkeit mit dem Zug ist die Region um Bayrischzell in den Bayerischen Voralpen. Es ist ein kleiner Ort mit ca. 1.000 Einwohnern, der direkt an die Bayerische Oberlandbahn angeschlossen ist. Von München fahren stündlich Züge dorthin und von Bayrischzell kommt man stündlich, auch spätabends noch, wieder zurück. Daher bietet sich diese Region nicht nur für alle aus der Münchener Region für einen Tagesausflug an, sondern auch für einen längeren Urlaub mit Bahnanreise. Bayrischzell (und auch der kleine Ort Geitau zwei Haltestellen davor) liegen so günstig in den Bergen, dass Du direkt vom Ort in die Berge wandern kannst und nicht erst das Auto brauchst, um einen günstig gelegenen Wanderparkplatz anzusteuern. Das gilt auch für viele Orte im Bayerischen Wald (z.B. Bayerisch Eisenstein) und im Altmühltal (Treuchtlingen, Dollnstein, Solnhofen). Und sicherlich wirst Du noch viel mehr Orte entdecken, in die es sich entspannt reisen und wandernlässt!

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