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Gitarren Akkorde: So beeindruckst du deine Zuhörer

Alt bekannte Folksongs oder neue, rockige Stücke, Kinderlieder zum Mitsingen oder Lagerfeuermusik, mit den richtigen Akkorden auf der Gitarre bist du dabei! Doch der Anfang ist immer ein wenig kompliziert. Wir zeigen dir, wie du beim Lernen der Gitarren Akkorde zügig vorankommst. Mit den geeigneten Übungen spielst du bald ganz locker deine Lieblingsongs.

Die offenen Gitarrengriffe

GitarreErfahrene Gitarrenspieler schauen gar nicht mehr auf ihre Finger, wenn sie die Saiten greifen. Doch du musst die Gitarren Akkorde erst einmal lernen, bevor du so cool spielen kannst. Als Anfänger kommst du erst einmal mit den offenen Gitarrenakkorden in Kontakt.

Bei diesen offenen Griffen drückst du mit jedem Finger eine Saite am dafür vorgesehenen Bund. Gleichzeitig schlägst du mit der anderen Hand alle anderen Saiten an – oder auch nur einen Teil der Saiten. Die Saiten, die nicht gegriffen werden, klingen dabei mit ihrem jeweiligen Grundton. Das hört sich aber nur gut an, wenn dieser Grundton auch im Akkord enthalten ist. Darum sind nicht alle Akkorde als offene Gitarrengriffe vorgesehen.

Die Barré-Griffe

Als Gegenstück zu den offenen Gitarrengriffen gibt es die Barré-Griffe. Hier brauchst du nur einen Finger, um mehrere Saiten zu halten. Das ist etwas komplizierter und erfordert mehr Geschick, doch auch so lassen sich alle Gitarren Akkorde spielen. Wenn du mit dem Gitarrenspielen anfängst, beginnst du also mit den offenen Griffen und gehst später zu den Barré-Griffen über.

Gitarren Akkorde greifen

Gitarren AkkordeUm die Akkorde auf der Gitarre zu greifen, gibt es verschiedene Optionen. Hier beschreiben wir dir eine einfache Methode für die ersten Akkorde. Diese eignet sich für die normale Liedbegleitung und ist recht bequem. Du brauchst nicht viel Kraftaufwand und kannst dich erst einmal auf eine entspannte Haltung konzentrieren. Je natürlicher du die Hände hältst, desto flexibler bleiben deine Finger.

Dein Daumen befindet sich dabei üblicherweise auf der Gegenseite des Mittelfingers. Das heißt, dass er bei den ersten Übungen auf der Rückseite des zweiten Bunds ist. Damit fällt es dir leicht, mit dem ersten Finger – dem Zeigefinger – den ersten Bund zu erreichen.

Der zweite Finger liegt, wie schon gesagt, im zweiten Bund. Der dritte Finger – also der Ringfinger – kommt bequem in den dritten Bund hinein.
Wenn du den Daumen weiter nach oben schiebst, wird es schwierig, mit Ringfinger und kleinem Finger den dritten Bund zu halten. Beim Herunterziehen des Daumens kann der Zeigefinger schnell verrutschen und im zweiten Bund landen. Darum ist es wichtig, die Griffhaltung zu kontrollieren.

Beweglich bleiben bei den Gitarren Akkorden

Durch die richtig Haltung verhinderst du, dass sich dein Handteller verkrampft. Er muss flexibel bleiben, damit du die Gitarren Akkorde schnell genug wechseln kannst. Darum darf deine Hand das Griffbrett nicht mit der ganzen Fläche berühren, sondern nur an zwei Stellen.


Ganz wichtig: Der Daumen ist keine Schraubzwinge und darf deshalb keinen Gegendruck ausüben! Dafür sind seine Muskeln zu schwach, außerdem soll er lediglich dafür sorgen, dass die Hand nicht herunterrutscht. Was bedeutet das für deine Spielpraxis? Dass du den Druck, der auf die Gitarrensaiten wirken soll, nicht mithilfe des Daumens herstellst, sondern durch den sanften Zug deines Armes. Das funktioniert ähnlich wie beim Aufziehen einer Schublade.

Gitarren Akkorde flüssig umgreifen

Gitarren AkkordeDie offenen Akkorde bieten dir schon als Anfänger die Möglichkeit, eine einfache Begleitung zu spielen. Es gibt zahlreiche Stücke, die durch ihre aufeinanderfolgenden Akkorde auch für Einsteiger geeignet sind. Hier kommt es auf ein flüssiges Umgreifen an, durch das saubere Übergänge entstehen. Beim Üben gewöhnst du dich an die Akkordgriffe und erkennst bald die ersten Erfolge.


Gerade am Anfang lohnt es sich, lieber etwas langsamer und dafür exakt zu greifen. Wenn du zu früh versuchst, schnell zu wechseln, neigst du womöglich zum schlampigen Umgreifen, und das hört dein Publikum sofort.


Abhängig von den Akkorden darfst du vielleicht nicht alle Saiten anspielen. Auch das geht dir bald in Fleisch und Blut über. Ein Plektrum hilft dir beim Anschlagen der Gitarren Akkorde und schont deine Finger.


Insgesamt acht offene Gitarren Akkorde stehen dir bei den Grundtonarten in Dur und Moll zur Verfügung. Diese sind sozusagen das Werkzeug der Gitarristen und zum Spielen von alten und neuen Songs unverzichtbar.

Eine Beispiel-Übung

Für die Gitarren Akkorde gibt es ein Vielzahl von Übungsmethoden. Wenn du deinen Daumen nicht überstrapazieren möchtest, solltest du einmal versuchen, ohne ihn zu spielen. Das hilft dir auch bei der schnellen Orientierung auf dem Griffbrett.


Diese Übung beginnst du zunächst mit dem normalen Griff mit Daumen und schlägst den Akkord an. Dann nimmst du deinen Daumen vom Griff und testest, ob der Akkord weiterhin fehlerfrei klingt. Wenn du einen Akkordwechsel vornimmst, hilft dir der Daumen dann wieder, dich zu orientieren. Du spielst den nächsten Gitarren Akkord und hältst erneut den Daumen auf Abstand.


Das Ziel dieser speziellen Übung besteht darin, dass du deinen Fingersatz verbesserst. Außerdem spürst du dabei, dass tatsächlich kein Daumendruck nötig ist, um einen Akkord zum Klingen zu bringen. Der Klammergriff mit Daumen ist unnötig und hilft dir dabei, eine bequemere Position zu finden. Darum ist die Übung auch nützlich, wenn du dich bereits an eine verkrampfte Haltung gewöhnt hast und dir diese abtrainieren möchtest. Es geht nämlich viel einfacher, wie diese kleine Übung beweist.

Gitarren Akkorde visualisieren

Ein Überblick über die verschiedenen Akkorde hilft dir dabei, dich zurechtzufinden. In den Übungsheften und auch im Internet findest du die entsprechenden Grifftabellen. Dabei stellen die waagerechten Linien die Saiten dar und die senkrechten Linien die Bundstäbchen. Auf der linken Seite ist der Sattel und die Bünde steigen nach rechts auf. An den Markierungen erkennst du, wo die jeweiligen Finger liegen:

  • Z = Zeigefinger
  • M = Mittelfinger
  • R = Ringfinger
  • K = Kleiner Finger

Alle Saiten mit Markierung werden angespielt, während ein X anzeigt, dass diese Saite ungespielt bleibt. Ein O bedeutet, dass die Saite ohne Griff gespielt wird.

Die Barré-Griffe

Auch für die Barré-Gitarrengriffe gibt es die entsprechenden Tabellen, die dir beim Musizieren weiterhelfen. Hier stehen dir besonders viele Möglichkeiten offen, auch wenn viele Auflistungen nur einen gewissen Bereich abdecken. Mit einem Generator findest du noch mehr Griffe für die verschiedenen Gitarren Akkorde.


In einem Fortgeschrittenenkurs lernst du mehr über die Barré-Griffe, ob du diese auf einer Konzertgitarre, einer E-Gitarre oder Westerngitarre spielst. Gerade bei der Westerngitarre sind diese Griffe nicht so einfach zu spielen. Auch die Grundlagen und Schemata der Barré-Griffe werden dabei genauer erläutert. So erfährst du, wie alle unterschiedlichen Gitarren Akkorde mit den Barré-Griffen gelingen.

Was tun, wenn die Gitarren Akkorde nicht klingen?

Gitarren AkkordeAm Anfang kann es dir passieren, dass die Töne der Akkorde nicht richtig zu hören sind. Das liegt daran, dass du noch nicht die nötige Erfahrung hast. Die Finger sind vielleicht noch nicht beweglich und kräftig genug. In der Folge greifst du unsauber und die Gitarren Akkorde hauen nicht hin. Auf der Suche nach dem Fehler spielst du die Saiten nacheinander einzeln an. So erkennst du, welcher Ton nicht stimmt, und kannst ihn korrigieren. Möglicherweise blockierst du mit einem Finger die falsche Saite oder du bist zu weit vom Bundstäbchen entfernt.


Wenn solche Fehler gehäuft auftauchen, ist Zeit für eine Pause. Danach kannst du es noch einmal versuchen und testen, ob deine Finger wieder etwas kräftiger und flexibler sind.

Ansonsten heißt es: Üben und nicht aufgeben. Dann klappt es bald immer besser mit den sanften, rhythmischen oder schmissigen Gitarren Akkorden.


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