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Clickertraining – Platz auf Kommando

Das Clickertraining hilft Dir bei der erfolgreichen Hundeerziehung. Mit dem Klick-Signal zeigst Du Deinem Vierbeiner sofort an, wenn er sich richtig verhalten hat. Er freut sich auf die Belohnung, die durch die vorige Konditionierung damit verbunden ist - und die Du natürlich nie vergessen darfst. Kein Wunder, dass diese Ausbildungsmethode so gut funktioniert.

Die Anwendung des Clickers


Das Gerät, das beim Clickertraining zum Einsatz kommt, ist ein Kästchen aus Kunststoff, das sich mit dem Knackfrosch-Spielzeug vergleichen lässt. Wenn Du auf den Auslöseknopf drückst, ertönt das typische Klickgeräusch. Wenn Du dieses Klicken als störend empfindest, kannst Du auch ein anderes Tool verwenden, das knackt. Oder Du benutzt ein anderes Signal, indem Du mit der Zunge schnalzt oder einen bestimmten Pfiff von Dir gibst. Wichtig ist, dass es immer das gleiche akustische Zeichen ist, damit der Hund auch die richtige Verbindung erkennt. Du solltest den Clicker jedenfalls immer dabei haben und auch einsetzen. Denn so hast Du die Möglichkeit, das Signal jederzeit auszulösen, wenn Du Deinen Hund eine Belohnung versprichst. Im Zuge der Konditionierung weiß der Vierbeiner, dass er sich wie gewünscht verhalten hat und er später ein Leckerli dafür erhält.

Hundeerziehung mit dem Clicker

PfötchenDie universellen Einsatzmöglichkeiten für den Clicker ermöglichen jederzeit ein Hundetraining. Auf den alltäglichen Wegen gibst Du Deinem Vierbeiner eine positive Rückmeldung auf sein Verhalten. Der Clicker eignet sich schon für die Welpenerziehung, aber auch für das spätere Trainieren von Kunststücken oder Tricks. Auch für den Hundesport bietet sich das Clickertraining an.
Gegen bestimmte Schwierigkeiten wie ein aggressives oder hyperaktives Verhalten hilft der Clicker ebenfalls. Eine direkte Maßregelung ist nicht nötig, was vor allem bei der Arbeit mit verhaltensgestörten Hunden ein wichtiger Vorteil ist. Du kannst mit dem Hund kommunizieren, ohne dabei Ängste auszulösen. So werden auch scheue Vierbeiner aufgemuntert.
Grundsätzlich funktioniert das Clickertraining als Lernmethode auf Erfolgsbasis. Es fördert die Motivation des Hundes und macht auch Dir als Hundehalter viel Spaß. Hunde sind lernbegierig und haben mehr Fähigkeiten, als viele Menschen glauben. Das findest Du beim Training mit dem Clicker schnell heraus. Während Dein Hund weiter Fortschritte macht, wirst Du feststellen, dass er mehr ist als nur ein Befehlsempfänger, denn es findet eine enge Interaktion zwischen Euch statt.

Die Konditionierung

Das Clickertraining erfordert zunächst eine eindeutige Konditionierung. Denn erst muss der Hund verstehen, dass das Klicken als Lob bzw. als Versprechen für eine Belohnung steht. Du beginnst also mit der Konditionierung, um Deinem Hund verständlich zu machen, dass es sich um ein positives Zeichen handelt.
LeckerliWie das funktioniert? Ganz einfach: Wenn Dein Hund etwas richtig gemacht hat, drückst Du den Clicker, und das typische Knacken ertönt. Gleich im Anschluss erhält der Hund seine Belohnung. Bei dem nächsten richtigen Verhalten, beispielsweise wenn der Hund einen Befehl ausführt oder sich das Bellen verkneift, obwohl es an der Tür klingelt, klickt es wieder – und das Leckerli folgt kurz darauf. Wenn Du das oft genug machst, verbindet der Hund schon nach wenigen Tagen das Klicken mit einer Belohnung. Das Clickertraining besteht also aus „Click + Belohnung“, verkürzt als „C+B“ bekannt.
Schon beim Klicken fühlt sich der Vierbeiner bestätigt und freut sich auf die Belohnung. Das bedeutet, dass Du natürlich auch immer nur dann klicken darfst, wenn Du Deinem Hund auch tatsächlich eine Belohnung gibst.

Das richtige Timing beim Klicken

TimeDamit das Clickertraining zum gewünschten Erfolg führt, ist ein gutes Timing gefragt. Du solltest sofort klicken, denn sonst kann Dein Hund keine Verbindung mehr zu seinem Verhalten herstellen. Die Reaktion muss spätestens eine Sekunde nach seiner Aktion stattfinden, sonst ist es zu spät. Im Zweifelsfall lässt Du den Clicker in Ruhe und konzentrierst Dich darauf, beim nächsten Mal schneller zu sein.
Wenn der Hund beim Spaziergang auf Dein Kommando hört und brav bei Fuß geht, solltest Du also nicht warten, bis der Jogger vorbeigelaufen ist, sondern sofort klicken. Ansonsten versteht er nicht, wofür er die Belohnung verdient hat. Auch die folgenden Beispiele zeigen Dir, wie das Clickertraining aussehen kann und wann der ideale Zeitpunkt für das Klickgeräusch ist.
Wenn Dein kleiner Terrier ständig an Dir hochspringt, musst Du genau dann klicken, wenn er einmal kurz am Boden ist. Sobald er wieder in der Luft ist, ist es zu spät. Geklickt wird also nur, wenn er Bodenhaftung hat. So versteht er allmählich, dass es besser für ihn ist, unten zu bleiben.
Beim Apportiertraining hilft der Clicker dabei, das Festhalten und Bringen von Gegenständen zu erlernen. So fühlt sich der Vierbeiner dazu motiviert, das Stöckchen oder andere Objekte zurückzutragen und seinem Herrchen oder Frauchen zu geben. Klicken und Belohnung: Ganz klar, da kann Dein Hund nicht widerstehen.
Das genaue Gehen „bei Fuß“ lässt sich ebenfalls im Clickertraining einüben. Hier markierst Du die optimale Position direkt mit dem Clicker, bis der Hund Deine Wünsche richtig versteht und dicht an Deiner Seite bleibt.


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Clickertraining im Welpenalter

WelpentrainingWenn Du schon beim Welpentraining einen Clicker einsetzt, fällt die Konditionierung besonders leicht. Allerdings ist eine spätere Umerziehung dann schwieriger. Auf längere Sicht hat das Clickertraining für Welpen jedoch viele Vorteile. Die jungen Hunde lernen auf diese Weise, Blickkontakt zu ihrem Halter herzustellen und die Kommandos zuverlässig auszuführen. Damit vermeidest Du die typischen Probleme, die bei unerzogenen Hunden auftauchen. Durch den Einsatz des Clickers wird Dein Welpe relativ früh stubenrein und freut sich regelrecht über neue Befehle und Tricks. Diese besondere Art der Kommunikation wirkt sich positiv auf die vertrauensvolle Beziehung aus und fördert den Zusammenhalt: Genau so wird Dein Hund zu Deinem „besten Freund“.

Das Verhalten des Hundes

Neben dem Clickertraining im Rahmen der gezielten Hundeerziehung hast Du auch die Möglichkeit, Deinen Vierbeiner einfach zu beobachten und sein Verhalten mit dem Clicker zu „kommentieren“. Wenn der Hund im Garten oder im Park herumtollt und spielt, kannst Du ihm viel Freiheit lassen. Bei einem positiven Verhalten drückst Du den Clicker, und er weiß Bescheid, denn das Klicken sagt ihm: Gut gemacht!
Auch wenn Du Kommandos trainierst, hilft der Clicker. Du sagst beispielsweise „Sitz“ und wartest ab, wie Dein Hund reagiert. Wenn er sich hinsetzt, klickst Du sofort. Nach einigen Wiederholungen hat er verstanden, was „Sitz“ bedeutet, und wie er sich das nächste Klicken und natürlich auch die nächste Belohnung verdienen kann.
Beim Shaping geht es darum, dass der Hund durch Ausprobieren und Irrtümer lernt. In Kombination mit dem Clickertraining kannst Du ihn allmählich an das Wunschverhalten heranführen. Durch Versuche und die entsprechenden Belohnungen beim Einschlagen der gewünschten Richtung ist eine erfolgreiche Erziehung möglich.sitz

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